Restaurants 14 Minuten 21 Februar 2024

März 2024: 13 neue Restaurants im Guide MICHELIN

Die Neuentdeckungen unserer Inspektor*innen beweisen es wieder einmal: Deutschland ist kulinarisch vielfältig aufgestellt: spanisch, asiatisch, italienisch, österreichisch… Sie haben die Wahl.

Die Inspektor*innen des Guide MICHELIN sind das ganze Jahr über unterwegs, um für Sie die besten Restaurants zu ausfindig zu machen - und was sie gefunden haben, ist zu gut, um es geheim zu halten!
Während die jährlichen Auszeichnungen, die der Guide MICHELIN einigen unserer empfohlenen Restaurants verleiht - Sterne, Grüne Sterne und Bib Gourmands - erst bei der nächsten jährlichen Verleihung bekannt gegeben werden, werden jeden Monat neue Restaurants in die Auswahl Deutschlands aufgenommen.
Die neuen Lokale werden sowohl auf der Website des Guide MICHELIN Deutschland als auch in der mobilen App des Guide MICHELIN (verfügbar für iOS und Android) mit einem "Neu"-Symbol hervorgehoben, um sie leichter identifizieren zu können.

Setzen Sie ein Lesezeichen auf diese Seite und schauen Sie jeden Monat nach den neuesten Empfehlungen!


März 2024

Hier unsere 13 neuen Restaurants auf der Landkarte

La Cantina by Catalana – Erfurt

Spanisch

Hier ist der Name Programm, denn in dem angenehm ungezwungenen kleinen Restaurant im Zentrum nicht weit vom Dom macht Jan-Hendrik Feldner (übrigens auch Patron des ESTIMA by Catalana ganz in der Nähe) seine Begeisterung für die Küche Spaniens und vor allem Kataloniens erlebbar. Hauptrolle spielen typisch katalanische Tapas – authentisch zubereitete Kleinigkeiten, für die ausgesuchte Produkte aus Spanien zum Einsatz kommen: Thunfischtatar mit Pinienkernen, Garnelen nach Art des Hauses, Spanferkelbäckchen mit Kartoffelterrine

Unser Inspektor hat im rund 33 km entfernten Blankenhain im Spa & Golf Hotel Weimarer Land übernachtet.

© La Cantina by Catalana
© La Cantina by Catalana

Lemabri – Boppard

Weltküche

Sicher kennen Sie die Namen Sarah Henke und Christian Eckhardt aus der Andernacher Gastro-Szene. Vormals verantwortlich für die Küchen des YOSO und des PURS, hat sich das Ehepaar hier als Duo am Herd zusammengetan. Gemeinsamer Genuss steht dabei im Fokus – ideal für Familien und Freunde. Geboten wird ein Sharing-Konzept, in dem beide ihre Lieblingsgerichte vorstellen. So zeigen z. B. Schweinebauch und Kimchi oder Kabeljau confiert, Wirsing, Marone, Beurre Blanc die asiatischen Einflüsse von Sarah Henke sowie die französische Handschrift von Christian Eckhardt. Oder lieber Pizza aus dem großen Morello-Forni-Steinofen?

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Park Hotel

© BFOUND/Lemabri
© BFOUND/Lemabri

IL Sommelier – München

Italienisch

Italien auf dem Teller und im Glas – gefällt Ihnen? Dann lassen Sie sich in dem attraktiven modernen Restaurant im Stadtteil Trudering beispielsweise Vitello con crema di Gorgonzola - Kalte Kalbsfiletscheiben, Gorgonzalcreme, Calvados-Reduktion oder Duetto di Gamberone e Salmone - Duett von Riesengarnele und Lachsfilet, Dill-Fischfond, Gemüse, Pastinakenpüree oder auch Tortelloni al Tartufo nero - Frische Tortelloni, Butter, Parmesan, schwarzer Trüffel servieren. Zu den leckeren authentischen Gerichten aus frischen Zutaten gibt’s natürlich italienische Weine.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: 25hours Hotel The Royal Bavarian

© IL Sommelier
© IL Sommelier

MundArt2015 – Teisendorf

Regional - saisonal

Dass man sich hier bei der Produktwahl an der Saison orientiert und Wert legt auf Zutaten regionaler Erzeuger machen beispielsweise Petersilienwurzelsuppe mit Hirschfleisch-„Zigarillo“ oder Zwiebelrostbraten mit Wurzelgemüse und Kartoffel-Churros deutlich. Die gute Küche genießen Sie – aufmerksam umsorgt - in freundlichem, gemütlichem Ambiente. Das Restaurant befindet sich im schönen komfortablen Hotel Gut Edermann – ideal, wenn Sie Ihr Essen mit Ausflügen in die reizvolle Landschaft oder ins nahe Salzburg verbinden möchten.

Unser Inspektor hat direkt hier im Gut Edermann übernachtet.

© GUT EDERMANN, Holzhausen, Teisendorf, Deutschland/MundArt2015
© GUT EDERMANN, Holzhausen, Teisendorf, Deutschland/MundArt2015

Folgende Restaurants sind ebenfalls neu empfohlen:

AUVIGU – Bad Salzuflen
BEES Restaurant – Rüdesheim am Rhein
Buchnas Landhotel Saarschleife - Buchnas Landküche – Mettlach
Der Kaiserhof – Guldental
Gasthaus Waltz – München
Gasthaus zum Adler – Klingenmünster
Holzgarten – Erlangen
Stephans Stuben by Marco Langer – Neu-Ulm
Tischlein Deck Dich by Lilly – Siebeldingen


Februar 2024

Elf Neuzugänge gibt es zu entdecken, vom hohen Norden bis ganz in den Süden Deutschlands - mal klassisch-französisch, mal modern-kreativ.

Hier unsere elf neuen Restaurants auf der Landkarte

KOS fine dining – Kiel

Modern

„KOS“ kommt aus dem Norwegischen und bedeutet „gute Zeit“, und die haben die Gäste hier angesichts moderner Gerichte wie z. B. Taube, Pastinake, Kumquat, Haselnuss oder Ravioli, Steinpilz, Fichte, Haferwurzel, die in ebenso modernem Ambiente serviert werden. Man verwendet gute Produkte, die man mit Geschmack und nicht zu verspielt zubereitet. Die beiden angebotenen Menüs nennen sich „Land & Meer“ und „Wald & Wiese“ (vegetarisch) und bestehen jeweils aus sechs Gängen. Wem das zu viel ist, kommt am besten mittwochs oder donnerstags – dann können Sie auch ein Überraschungsmenü mit vier Gängen bestellen.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Romantik Hotel Kieler Kaufmann

© Stephan Schellenberg/KOS fine dining
© Stephan Schellenberg/KOS fine dining

Atlantic Restaurant – Hamburg

Französisch-modern

Das Atlantic Restaurant im traditionsreichen Hotel Atlantic von 1909 dürfte so manchem ein Begriff sein. Nach einer Zeit der Entbehrung genießen Sie hier neben der tollen Lage an der Alster und der eleganten Atmosphäre die klassisch-französische Küche von Alexander Mayer. In den 4- bis 7-Gänge-Menüs „Identité“ und „Flora“ (als vegetarische Variante) erwarten Sie beispielsweise Wildfang-Zander, Beurre Rouge, Rosenkohl-Texturen, Blauer Schwede, Blutwurst-Panko-Crunch, Salzzitrone oder Koshihikari-Reis, Miso-gebeiztes Land-Eigelb, Hijiki-Alge, Edamame, Pinienkerne. Zudem gibt es unter „Les Classiques“ einige Klassiker à la carte, darunter z. B. die fast schon legendäre Atlantic Hummersuppe.

Unser Inspektor hat direkt vor Ort im Hotel Atlantic Hamburg übernachtet.

© Hotel Atlantic Hamburg/Atlantic Restaurant
© Hotel Atlantic Hamburg/Atlantic Restaurant

Zwanzig23 by Lukas Jakobi – Düsseldorf

Kreativ-saisonal

Nachhaltig und so regional wie möglich, das ist der Grundsatz von Lukas Jakobi, den er in den Menüs „Vegan“ und „Nicht vegan“ z. B. bei Wels, Röstkartoffelmiso, Grünkohl oder Darmstädter Reh, Sellerie Kimchi, Cassis umsetzt. So orientiert er sich bei der Wahl der Produkte ganz an der Saison und bezieht den größten Teil aus der Region. Immer im Menü enthalten ist „Taste the Waste“. Hier verarbeitet man Reste und Abschnitte der Hauptprodukte, damit nichts übrig bleibt - ganz im Sinne von „Zero Waste“. Fermentation ist ebenfalls ein Thema und Miso, Kombuchas, Säfte etc. stellt man selbst her. Wasser und Kaffee sind übrigens im Preis inkludiert.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: 25hours Hotel Das Tour

© Beate Steil/Zwanzig23 by Lukas Jakobi
© Beate Steil/Zwanzig23 by Lukas Jakobi

Johann Grill – Berchtesgaden

Klassisch-saisonal

Von „Anstieg“ über „Gratwanderung“ bis „Süße Einkehr“ machen auf der Karte beispielsweise Mousse vom heimischen Ziegenkäse, Haselnuss, Leinsaat, Salatspitzen, Kürbis und Gebratenes Lachsforellenfilet von der Fischzucht "Resch", Essig-Zitronen-Sud, Fenchelgemüse oder Zwiebelrostbraten 52° aus dem Salzburger Land, Röst- und Portweinzwiebeln, Sellerie- Nussbuttercreme, Kräuteröl sowie Ofenfrischer Kaiserschmarrn Appetit, nicht zu vergessen die Eckerbichltorte – ein Klassiker des Hauses! Untergebracht ist das Restaurant im Kempinski Hotel Berchtesgaden, das schon allein durch seine wunderbare Panoramalage in 1000 m Höhe besticht, umgeben von den bayerischen Alpen.

Unser Inspektor hat gleich hier im Kempinski Hotel Berchtesgaden übernachtet.

© Claes Bech-Poulsen/Johann Grill
© Claes Bech-Poulsen/Johann Grill

Folgende Restaurants sind ebenfalls neu empfohlen:

Ahlmanns – Kiel
Müllers auf Norderney – Norderney
La Mer – Norderney
Daniels – Kusel
SAMS – Kirchheim unter Teck
MIND – Markt Indersdorf
Kulturhof Stanggass – Gasthaus – Bischofswiesen



Januar 2024

Mit einem tollen Essen ins neue Jahr starten? Wir haben für Januar neun einzigartige neue Restaurants für Sie, vom wiedereröffneten „alten Bekannten“ bis zum Newcomer. 

Hier unsere neun neuen Restaurants auf der Landkarte

Petit Amour – Hamburg

Modern-klassisch

Der Name „Petit Amour“ kommt Ihnen bekannt vor? Das Restaurant war bereits einige Jahre in der Hamburger Gastro-Szene etabliert, nun hat es unter der Leitung von Eike Iken und Partnerin Monique Lingg wiedereröffnet. Während sie als Restaurantleiterin für zuvorkommende und kompetente Gästebetreuung sorgt, ist der ehemalige Souschef des Votum für ein alle paar Wochen wechselndes 6-Gänge-Menü verantwortlich. In Gerichten wie z. B. Sellerie aus dem Salzteig, Süßholz, Comté, Lauch oder Kabeljau, Grünkohl, Rettich, Aal finden sich moderne, klassisch-französische sowie nordische Akzente, von den hochwertigen Produkten ganz zu schweigen! Vergessen Sie nicht zu reservieren, man hat nur 12 Tische.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: 25hours Hotel Hafencity

© Petit Amour
© Petit Amour

Wilhelm – Berlin

Deutsch-französisch

Mit dem direkt beim Berliner Schloss auf der Museumsinsel gelegenen Humboldt Forum erwartet Sie hier ein besonderer Rahmen, um sich einen interessanten Mix aus deutscher und französischer Küche schmecken zu lassen. Oeuf Cocotte und Hummer-Bisque liest man auf der Karte ebenso wie Maultaschen oder Allgäuer Kaspressknödel. Oder steht Ihnen der Sinn mehr nach einem Steak? Entrecôte oder Kalbsfilet gibt’s mit diversen Beilagen und verschiedenen Saucen. Serviert wird in angenehmer Atmosphäre: Der luftig-hohe Raum in dem beeindruckenden Gebäude a. d. 15. Jh. vereint auf stilvolle Art Historie und Moderne. Mit im Haus auch das "Deli & Café Alexander" mit einfacherem Angebot.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Gorki Apartments

© Mathieu Martin/Wilhelm
© Mathieu Martin/Wilhelm

Les Deux Dienstbach – Hochheim am Main

Französisch-saisonal

Schon der Name des Restaurants lässt den Bezug zu Frankreich vermuten. Die beiden Betreiberinnen – übrigens Schwestern – haben französische Wurzeln und das merkt man nicht zuletzt an Gerichten wie Croque monsieur à la truffe oder Entrecôte vom Wagyu, Sauce Béarnaise, Chicorée, Salzkaramell fait maison, Pomme de terre au four, Vinaigrette aux radis. Und die wählen Sie in Form eines 3- bis 6-Gänge-Menüs. Auch so mancher Wein kommt aus Frankreich. Während Nathalie Dienstbach am Herd steht, leitet ihre Schwester Jennifer aufmerksam und kompetent den Service. Dazu bietet das Weingut Künstler - neben guten Tropfen - einen attraktiven Rahmen: Alte Architektur trifft auf schönes modernes Interieur.

Unser Inspektor hat im rund 32 km entfernten Frankfurt am Main im Roomers Hotel Frankfurt übernachtet.

© Sven Hasselbach Fotografie/Les Deux Dienstbach
© Sven Hasselbach Fotografie/Les Deux Dienstbach

KOMU – München

Modern

Christoph Kunz hat eine neue Wirkungsstätte in der bayerischen Landeshauptstadt. Der ehemalige Küchenchef des in der Münchner Altstadt gelegenen Alois (dort bestätigte er die zwei MICHELIN Sterne) hat sich – ebenfalls mitten in der City – mit dem KOMU selbständig gemacht. Hier gibt er beispielsweise mit Saibling, Buttermilch, Meerrettich oder Imperial Wachtel, Erbse, Pilze oder auch mit Williams Christ Birne, Sonnenblumenkerne, Purple Curry eine klare und moderne Küche zum Besten. Abends gibt es ein Menü mit acht Gängen, mittags mit vier. Auf vorherige Anfrage bekommen Sie auch eine vegetarische Menü-Variante. Herzlicher, geschulter Service und geschmackvolles geradliniges Design schaffen Atmosphäre.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Sofitel Munich Bayerpost

© Julia @ shytsee/KOMU
© Julia @ shytsee/KOMU

Folgende Restaurants sind ebenfalls neu in der Selektion:

Oktopussy – Norderney
KRasserie im verve⁵ – Krefeld
Altes Rathaus by What the Food – Winnenden
HIO – Pilsach
Baron.ess – Sonderhofen


Dezember 2023

Mit ihren acht Neuentdeckungen für Dezember präsentieren unsere Inspektor*innen wieder einmal die fantastische kulinarische Vielfalt im Land, die sich der Produktqualität ebenso verschrieben hat wie dem Zeitgeist.

Zur Waage – Leer (Niedersachsen)

Regional-saisonal

Schmackhaft, nachhaltig geprägt und dazu noch preislich fair, das sind hier beispielsweise Seeteufel, Mais, Zwetschge & Salat oder Filet vom friesischen Rind, Bohne, Birne, Pilzragout & getrüffeltes Kartoffelpüree. Da spürt man das Engagement von Mario E. Brüggemann, der hier in seinem einstigen Lehrbetrieb inzwischen als Patron und Küchenchef Regie führt. Großen Wert legt er auf regionale und saisonale Produkte. Die Weinkarte ist überwiegend deutsch und bietet zahlreiche Bio- oder biodynamische Weine. Das charmant-nordische Traditionshaus liegt schön am Museumshafen, den man im Sommer von der Terrasse im Blick hat.

Unser Inspektor hat im rund 45 km entfernten Bad Zwischenahn im Romantik Hotel Jagdhaus Eiden am See übernachtet.

© Petra Möhlmeyer/Zur Waage
© Petra Möhlmeyer/Zur Waage

Lou im Cavalierhaus – Cottbus (Brandenburg)

Modern-saisonal

Ein Tipp vorweg: Lassen Sie etwas Platz für das fast schon legendäre Pücklereis, dem süßen Finale nach modern inspirierten Speisen wie Gegrillte Taube, Schalotte, Feige, Sellerie oder Müritzer Hechtfilet, Kartoffeln à la Semilasso, Schmorgurke, Kräuterkruste. Sie können zwischen dem „Fürstenmenü“ und Gerichten à la carte wählen. Man nimmt immer wieder Bezug zu Fürst Pückler und das kommt nicht von ungefähr: Hermann („Lou“) Fürst von Pückler hat im 19. Jh. den weitläufigen Branitzer Park nebst Schloss gestaltet, in dessen Kavaliersbau sich das elegante Restaurant befindet.

Unser Inspektor hat im rund 40 km entfernten Senftenberg im Wellnesshotel Seeschlößchen übernachtet.

© Sillack Gastro/Lou im Cavalierhaus
© Sillack Gastro/Lou im Cavalierhaus

Caro‘s – Tübingen (Baden-Württemberg)

Zeitgemäß

Früher kehrten hier Studenten ein, heute verwöhnen Carsten Volkert und Karoline Schmitz (aus ihren Vornamen entstand der Restaurantname) ihre Gäste z. B. mit Kalbshüfte sous vide gegart mit Morchelrahmsauce, wildem Broccoli und Kartoffelgratin oder auch mit Vegetarischem wie Gebratene Kürbis-Kartoffelrösti mit Ofenkürbis, gebratenem Grünkohl und Thymianschaum. Das in der Tübinger Altstadt ganz in der Nähe des Marktplatzes gelegene Restaurant kommt gemütlich in warmem Holz daher. Tipp: Hausgemachtes für daheim in der „Speisekammer“ vis-à-vis.

Unser Inspektor hat im rund 45 km entfernten Stuttgart im Hotel Der Zauberlehrling übernachtet.

© Ralph Koch/Caro's
© Ralph Koch/Caro's

edl.eins fine dining – Deggendorf (Bayern)

Modern

Grandiose Aussicht, wertiges Design, moderne Küche. Hoch oben im 9. Stock des „Karl-Turms“ genießen Sie ein 5- bis 8-Gänge-Menü mit Wahlmöglichkeit. Interessante kreative Elemente finden sich beispielsweise bei Aubergine, Buchweizen, Pistazie, Molke oder auch bei Seeteufel, Zucchiniblüte, Artischocke, Olive. Darf es dazu statt Wein vielleicht eine Cocktailbegleitung sein? Das Serviceteam ist aufmerksam und geschult. Ein echter Trumpf in dem chic-modernen Restaurant ist der herrliche Stadtblick, den die raumhohe Fensterfront ermöglicht.

Unser Inspektor hat im rund 73 km entfernten Regensburg im Hotel Orphée Großes Haus übernachtet.

© KARL-Gruppe (Kraus Sebastian)/edl.eins
© KARL-Gruppe (Kraus Sebastian)/edl.eins

Folgende Restaurants sind ebenfalls neu in der Selektion:

Regional Friesoythe – Friesoythe (Niedersachsen)
Joseph’s Fine Dining – Bad Sachsa (Niedersachsen)
Hirsch – Ellwangen (Baden-Württemberg)
Krone – Sulzbach-Laufen (Baden-Württemberg)


November 2023

Acht wunderbare neue Restaurants gibt es zu entdecken! Mit unseren Empfehlungen für November stellen wir Ihnen erlebenswerte Küchen vom modernen Menü bis zum französischen Brasserie-Klassiker vor.

alto – Bremen (Bremen)

Modern

Sie möchten nach Ihrer Erkundungstour durch die Altstadt ein attraktives modernes Gastro-Konzept erleben? Nur einen Katzensprung von Sehenswürdigkeiten wie Rathaus, Bremer Stadtmusikanten, Schnoor oder Kunsthalle und nicht weit von der Weser entfernt, locken im Restaurant des "Atlantic Grand Hotel" in schönem geradlinigem Ambiente mit Design-Akzenten modernisierte klassische Gerichte wie Kabeljau, Kartoffel-Schnittlauch-Püree, Wilder Brokkoli, Krabben, Dijon-Senfsauce oder Lammrücken unter der Petersilienhaube, Karotten-Kichererbsencreme, Olivenpolenta, Mini-Patisson, Paprikaöl, Jus, aber auch Klassiker wie Kalbsschnitzel oder Club Sandwich. Wer Wein mag, darf sich auf ein gutes internationales Angebot freuen. Und dann ist da noch der „Hofgarten“: Im Sommer hat man hier eine sehr angenehme Terrasse, im Winter die Almhütte.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Hotel ÜberFluss

© Thilo Müller Fotodesign/alto
© Thilo Müller Fotodesign/alto

Le Moissonnier – Köln (Nordrhein-Westfalen)

Französisch - Meeresfrüchte

Sie erinnern sich noch an das „Le Moissonnier“ von Liliane und Vincent Moissonnier? Nun bieten die beiden unter dem gleichen Namen ein neues Konzept: Küche und Atmosphäre lassen das Flair eines französischen Bistrots aufkommen! Der Blick auf die Speisekarte macht es deutlich: Soupe de poissons de roche (Unsere Fischsuppe wie in Aix-en-Provence) und Le Véritable Pâté en Croûte (Fleischpastete im Teigmantel) sind ebenso verlockend wie Ballotine de caille (Gefüllte französische Wachtel) sowie Austern, Muscheln, Krevetten… Nicht zu vergessen leckere Desserts wie Birnentarte oder Paris-Brest. Während Eric Menchon wie einst für die Küche verantwortlich ist, unterstreichen die Gastgeber Liliane und Vincent Moissonnier mit ihrer herzlichen Art den einladenden Charme, den ihr lebendiges Lokal mit seinem Jugendstil-Touch versprüht. Tipp: „Plat du Jour“ von 12 – 14 Uhr.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: 25hours Hotel The Circle

© Thomas Hackenberg/Le Moissonnier
© Thomas Hackenberg/Le Moissonnier

YOSO – Andernach (Rheinland-Pfalz)

Innovativ – asiatisch-westlich

„New Nordic Japanese Cuisine“ – so nennt Peter Fridén sein kulinarisches Konzept. Während der Name des zum Hotel „Am Ochsentor“ gehörenden Restaurants mitten in Andernach geblieben ist, hat sich die gastronomische Ausrichtung geändert. Der ehemalige Küchenchef des Karlsruher TAWA YAMA FINE weckt hier im neuen YOSO mit einem Mix aus drei unterschiedlichen Küchenkulturen die Neugier der Gäste. Auf spannende und innovative Art kombiniert er in seinem Menü beispielsweise bei Norwegische Langoustine, Grüner Spargel, Shoyu Tamago Creme, Citra Blätter oder auch bei Amakaze Dickmilch, Brombeere, Geeistes Potpourri, Oolong Tee japanisch-asiatische, skandinavische und französische Elemente – allesamt Einflüsse, die den Chef aufgrund seiner Wurzeln und gastronomischen Erfahrungen geprägt haben. Passend zur kreativen Küche kommt das Interieur hochwertig und trendig-chic daher.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Hotel PURS

© Ydo Sol/YOSO
© Ydo Sol/YOSO

Schreiberei – München (Bayern)

International

Machen Ihnen Irish Mór Austern Nr. 2, Japanese Crème Fraîche, Estragon, Pinienkerne oder Cannelloni, Choucroute, Maitake, Sherry Appetit? Oder lieber Gelbschwanzmakrele, Chicorée, Orangenvinaigrette? Zubereitet werden die international geprägten Gerichte aus sehr guten Produkten. Untergebracht im Erdgeschoss des ältesten Bürgerhauses Münchens nur einen Steinwurf vom Marienplatz entfernt, darf man sich zum schmackhaften Essen auf einen historischen Rahmen freuen. Wo seit 1552 die Stadtgeschichte niedergeschrieben wurde, mischen sich heute architektonische Details von einst (ein Hingucker das alte Gewölbe) mit moderner Atmosphäre. Im Innenhof locken schöne geschützte Terrassenplätze. Eine Etage höher gibt es übrigens ein weiteres Restaurant: das zweifach besternte Tohru in der Schreiberei.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: 25hours Hotel The Royal Bavarian

© Hoang Dang/Schreiberei
© Hoang Dang/Schreiberei

Folgende Restaurants sind ebenfalls neu in der Selektion:

The Wild Duck - Hannover (Niedersachsen)
KIKU - Quedlinburg (Sachsen-Anhalt)
Historisches Gasthaus Sanct Peter Restaurant Weinkirche – Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz)
Knipsers Halbstück – Bissersheim (Rheinland-Pfalz)


Oktober 2023

Mir ihren zehn Neuentdeckungen für Oktober haben unsere Inspektor*innen eine bunte kulinarische Auswahl für Sie zusammengestellt, von nordisch bis fernöstlich, von à la carte bis Sharing.

MaMi‘s – Berlin (Berlin)

Modern - international

Hier haben sich die Geschwister Marcel und Miriam Hertrampf zusammengetan – er am Herd, sie im Service -, um Gäste mit frischen modernen Speisen wie Fjordforelle, Erbse, Tom Yum, Erdnuss oder Kräuterseitling, Parmesan-Eigelbcreme, Katsuobushi zu erfreuen, internationale Einflüsse inklusive. Fast alles ist vegetarisch oder als Vegi-Variante zu bekommen. Neben der A-la-carte-Auswahl gibt es ab zwei Personen auch ein Sharing-Menü mit acht oder zehn Gerichten. Für den passenden Wein aus 200 Positionen sorgt Miriam, die nicht nur herzliche Gastgeberin, sondern auch Sommelière ist. Zusammen mit ihrem kleinen Team kümmert sie sich in dem schön unkomplizierten Restaurant leger und zugleich professionell um die Gäste. Auch die Plätze im Freien locken: Auf dem breiten Gehweg hat man eine nette Terrasse in lebhafter Umgebung.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Gorki Apartments

© Nils Hasenau/MaMi's
© Nils Hasenau/MaMi's

THE LISBETH – Hamburg (Hamburg)

Regional - modern

Auf interessante Art wird hier Hamburger bzw. norddeutsche Küche von André Stolle modern interpretiert. Fischbrötchen Deluxe - In Teriyaki glasierter Rauchaal, Mixed Pickles, frittierter Brioche, Rauch oder „Birne – Bohne – Speck“ – Fjord-Forelle „mi cuit“, Wachsbohnencreme, geräuchertes Iberico-Papada & Abate Fetel heißt es da z. B. in dem abendlichen 4- bis 6-Gänge-Menü. Daneben können Sie auch Gerichte wie z. B. Geräucherte Ostsee-Sprotte aus einer kleinen A-la-carte-Auswahl bestellen. Zur entspannten Atmosphäre trägt der sympathisch-lockere Service bei. Am Mittag bietet man mit dem Konzept „Cantine Papa Lisbeth“ einen schnellen Business-Lunch mit zwei Gängen. Nett ist auch die Lage des Hauses in der historischen Deichstraße mit ihrem hanseatischen Charme.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: 25hours Hotel Hafencity

© The Lisbeth/THE LISBETH
© The Lisbeth/THE LISBETH

ZEN Japanese Restaurant – Köln (Nordrhein-Westfalen)

Japanisch

Liebhaber japanischer Kulinarik aufgepasst! In dem Lindenthaler Restaurant erwartet Sie ein umfassendes Angebot, zubereitet aus frischen Produkten und mit einem Händchen für authentisch japanische Zubereitungen: Edamame, Gyoza mit Huhn- oder Gemüsefüllung, Tempura von Garnelen und Gemüse, Grill- und Pfannengerichte wie z. B. Gegrillte Rindfleischscheiben mit Yakiniku-Sauce oder Gebratenes Lachsfilet mit Teriyaki-Sauce sowie Miso-Suppe oder Udon mit Inari, nicht zu vergessen Sushi und Sashimi. Ein Omakase-Menü gibt es ebenfalls. Was könnte besser zu diesen fernöstlichen Genüssen passen als ein typisch puristisches Ambiente sowie ein ausgesprochen freundlicher Service, der höflich und zuvorkommend für Sie da ist?

Unser Inspektor hat hier übernachtet: 25hours Hotel The Circle

© Valerie Kloubert/ZEN Japanese Restaurant
© Valerie Kloubert/ZEN Japanese Restaurant

Historisches Gasthaus Sanct Peter Restaurant Brogsitter – Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz)

International

Es ist wieder da! Im Sommer 2021 durch die Flutkatastrophe im Ahrtal zerstört, ist das seit Jahrhunderten als Hof- und Weingut des Kölner Domstifts für seinen Wein bekannte „Historische Gasthaus Sanct Peter“ der Familie Brogsitter nun wieder für Sie da. Modern und international inspiriert zeigt sich das Menü von Benjamin Schöneich. Sie können vier, fünf oder sechs Gänge wählen, und die nennen sich beispielsweise Thunfisch, Avocado, Mais, Bonito-Erbsenvinaigrette oder Lackierter Milchferkelbauch, weiße Bohnencreme, Bittersalate, Zitrusjus. Auf der sehr ansprechenden Weinkarte findet sich auch eine gute Auswahl an offenen Weinen – natürlich dürfen auch eigene Weine nicht fehlen. Versiert und freundlich der Service. Das Ambiente kann sich ebenfalls sehen lassen: Mit viel Engagement und Aufwand hat man hier ein richtig schönes und elegantes Interieur geschaffen, das mit der offenen Dachgiebelkonstruktion und markantem Murano-Kronleuchter einen echten Eyecatcher hat.

Unser Inspektor hat im rund 33 km entfernten Bonn im Hotel Kameha Grand übernachtet.

© Marius Althof/Historisches Gasthaus Sanct Peter Restaurant Brogsitter
© Marius Althof/Historisches Gasthaus Sanct Peter Restaurant Brogsitter

Portun Restaurant – München (Bayern)

Fusion

Kennen Sie die Küche der Alpe-Adria-Region? Geschickt eingebundene Einflüsse aus Istrien, Slowenien, Italien und Österreich schaffen interessante Akzente. Da liest man auf der Karte beispielsweise Seeteufel, Paprikacreme, Artischocke, Motar, Safranschaum oder Istrische Fuzi, frischer Trüffel ebenso wie Jakobsmuscheln, Prsut, Brokkoli, Nussbutterschaum oder Kärntner Reh, Petersilie, Holunderbeere, Wacholder. Verantwortlich dafür ist Gregor Goncharov, der nach seiner Zeit im Les Deux in der Münchner Altstadt nun hier in Schwabing mit einem 5-Gänge-Menü und einer schönen A-la-carte-Auswahl Lust auf einen Besuch macht. Ansprechend ist auch das Restaurant selbst mit seinem wertigen, geradlinig-schicken Interieur samt verglastem Weinschrank, der durchaus ein Blickfang ist. Eine nette Terrasse hat man ebenfalls.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Hotel La Maison

© Portun Restaurant
© Portun Restaurant

Folgende Restaurants sind ebenfalls neu in der Selektion:

Golden Phoenix – Berlin (Berlin)
XO Seafoodbar – Hamburg (Hamburg)
Ebanat – Sinzheim (Baden-Württemberg)
Schwarzreiter – München (Bayern)
Bogenhauser Hof – München (Bayern)


September 2023

Vier spannende neue Restaurants empfehlen wir Ihnen für September. Heimisches macht ebenso Lust wie mediterrane Aromen oder die Kulinarik Japans. Hier die Details…

midi – St. Ingbert (Saarland)

Kreativ - saisonal

Wenn das Team um Küchenchef Peter Wirbel am Abend beispielsweise Saibling, Mousseline, Nussbutter oder Juvenilferkel, Aprikose, Pfifferlinge zum Besten gibt, legt man Wert auf saisonalen Bezug und verwendet ausgesuchte Produkte, die man am liebsten aus der Umgebung bezieht. Geboten werden verschiedene Menüs, darunter zwei Specials: dienstags ein 8-gängiges Amuse-Bouche-Bliesgau-Menü, mittwochs die „Plats Signatures“. Dazu werden Sie sehr freundlich und versiert umsorgt, auch der Chef ist mit von der Partie und erklärt Ihnen gerne seine Ideen. Der Name „midi“ kommt vom französischen Wort für „mittags“. Da hat das in einem Gewerbegebiet gelegene Restaurant an Werktagen geöffnet und bietet ein anderes Konzept in Form eines preisgünstigen Mittagsbuffets.

Unser Inspektor hat im rund 12 km entfernten Saarbrücken im Hotel Esplanade übernachtet.

© Foto Annika Pirrung_Rechte bei Pirrung/midi
© Foto Annika Pirrung_Rechte bei Pirrung/midi

JAPATAPA TOSHIBAR – München (Bayern)

Japanisch

Toshio und Tamiko Kobatake kennen sich aus mit japanischer Küche, das haben sie zuvor bereits mit dem "Toshi" in der Altstadt bewiesen. Richtig authentisch geht es in dem etwas abseits in Schwabing gelegenen Restaurant zu. Das gilt sowohl für das puristische Interieur samt Ess-Theke als auch für Gerichte wie MISOSHIRU – Hummer, Wakame, Pfifferlinge oder KYOTO-WAGYU ONSHABU – Zucchini, Schnittlauch, Sesamsauce, nicht zu vergessen die Sushi- und Sashimi-Auswahl. Mit einem Menü erleben Sie die Bandbreite der Küche am besten. Als Begleitung bieten sich neben Wein auch die zahlreichen Sake an. Der angenehme Service durch die aufmerksame Chefin rundet das Bild ab.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Hotel La Maison

© JAPATAPA TOSHIBAR/JAPATAPA TOSHIBAR
© JAPATAPA TOSHIBAR/JAPATAPA TOSHIBAR

Zum Fischer am See – Prien am Chiemsee (Bayern)

Saisonal

Ein Trumpf ist hier die Terrasse mit Seeblick! Da kann man wunderbar die Seele baumeln lassen, während man z. B. Hausgemachte Fischsuppe mit Sauce Rouille & Baguette oder Chiemseezander auf der Haut rösch gebraten auf Rahmpfifferlingen und Babykartoffeln genießt. Fischgerichte stehen im Mittelpunkt, aber auch Fleisch-Fans werden fündig, so bietet man u. a. „Dry Aged“ Steaks oder Schnitzel „Wiener Art“ vom Schwein, und auch Vegetarisches fehlt nicht auf der Karte. Wer Grappa und Brände mag, sollte sich die schöne Auswahl ansehen. Zimmer zum Übernachten gibt es ebenfalls. Praktisch: Man hat einen großen Privatparkplatz.

Unser Inspektor hat im rund 32 km entfernten Reit im Winkl im Relais & Châteaux Hotel Gut Steinbach übernachtet.

© Zum Fischer am See
© Zum Fischer am See

DAS MAXI – GENUSSREICH – Oberstdorf (Bayern)

Saisonal - international

Eine gute Nachricht vorweg: Ansprechende Gerichte wie Carpaccio vom Almochsen, handgeschnitten, auf Gewürzmayonnaise, gebratene Pfifferlinge, Rucola, Belper Knolle, alter Balsamico oder Woflsbarsch Ikejime, sautierte Herzmuscheln, weißer Tomatenschaum, Fenchelpüree mit Safran & Orange, Fregola Sarda gibt es nicht nur für Hausgäste des Hotels Das Freiberg - denn hier ist das Restaurant mit den hübschen, wertig eingerichteten Stuben und der schönen Gartenterrasse untergebracht. Gekocht wird saisonal und mediterran inspiriert. Zur Wahl stehen wechselnde Tagesmenüs mit drei bis fünf Gängen sowie Gerichte à la carte. Mit im Haus befindet sich übrigens auch das Restaurant Das Fetzwerk.

Unser Inspektor hat hier übernachtet: Das Freiberg

© Das Freiberg Hotel KG/DAS MAXI - GENUSSREICH -
© Das Freiberg Hotel KG/DAS MAXI - GENUSSREICH -

August 2023

Mit vier Neuzugängen bietet Ihnen der Guide MICHELIN großartige kulinarische Entdeckungen, die interessante moderne Akzente und saisonalen Bezug zeigen. Sehen Sie selbst...

Tipken’s by Nils Henkel – Sylt-Keitum (Schleswig-Holstein)

Modern

„Fauna“ und „Flora“ nennen sich die beiden modernen Menüs, in denen der junge Küchenchef René Verse beispielsweise mit Helgoländer Hummer, Melone, Erbse, Zitronenverbene oder Mais geröstet, Vogelmiere, Mohnschmelze, Butterbrösel sehr gute Produkte exakt zubereitet auf den Teller bringt – dabei kommt mit der gemüseorientierten Ausrichtung auch ganz klar der Stil von Namensgeber Nils Henkel durch. Sie können die Gerichte des Menüs übrigens auch tauschen oder à la carte bestellen. Zu finden ist das geschmackvoll gestaltete Restaurant im exklusiven inseltypischen Severin's Resort & Spa am Wattenmeer. Tipp: Nehmen Sie vorab einen Aperitif auf der Terrasse!

Unser Inspektor hat gleich hier übernachtet: Severin's Resort & Spa

© Wonge Bergmann für Nils Henkel/Tipken's by Nils Henkel
© Wonge Bergmann für Nils Henkel/Tipken's by Nils Henkel

Schlossberg – Homburg (Saarland)

International-saisonal

Hier ist neben der guten saisonalen Küche die Lage ein echtes Highlight: Oberhalb der Stadt und neben der Vauban-Festung auf dem Schlossberg gelegen, bietet das im gleichnamigen Businesshotel untergebrachte Restaurant eine wunderbare Aussicht – keine Frage, dass da die herrliche Terrasse beliebt ist! Ob draußen oder drinnen in schönem modernem Ambiente, freuen dürfen Sie sich auf Gerichte in Menüform oder à la carte, die sich z. B. Filet von der Rotbarbe, Kokosrisotto, Tandoori-Bouillon, Zuckerschote oder Tranche vom Roastbeef, Oliven-Kartoffelcreme, Nadelbohnen, Lardo, Portweinjus nennen.

Unser Inspektor hat im rund 33 km entfernten Saarbrücken im Hotel Esplanade übernachtet.

© Sabine Hafner/Schlossberg
© Sabine Hafner/Schlossberg

Hirschkönig – Parsberg (Bayern)

Saisonal

Es lohnt sich durchaus, das zwischen Nürnberg und Regensburg gelegene Städtchen Parsberg anzusteuern, denn hier bietet der Hirschkönig (übrigens nicht nur Restaurant, sondern auch Hotel) ambitionierte Küche. Es gibt die Menüs „Feld & Flur“ und „G’müs“ mit modernen, saisonalen und mediterranen Einflüssen, so z. B. Zander, Paprika, Belugalinsen oder Erdapfel, Pfifferling, Tomate. Richtig attraktiv ist auch das Ambiente: Hier trifft ländlicher Charme auf modernen Chic. Der Service herzlich und geschult. Tipp: Sie können auch Hausgemachtes aus der „Hirschenmanufaktur“ für zuhause kaufen.

Unser Inspektor hat im rund 45 km entfernten Regensburg im Hotel Orphée Andreasstadel übernachtet.

© Stephanie Graf/Hirschkönig
© Stephanie Graf/Hirschkönig

Lech-Line – Landsberg am Lech (Bayern)

Modern

Wenn Küchenchef Christian Sauer seine modernen Speisen kreiert, entstehen präzise gearbeitete Kompositionen ohne große Spielereien, in denen die Aromen der ausgesuchten Produkte schön zur Geltung kommen. Machen Ihnen z. B. Saibling „Fischzucht Birnbaum“, Erbse, Pfifferling, Stachelbeere, Beurre Blanc oder Kalbstatar, Kartoffel, Parmesan, Bohne, Eigelb Appetit? Die Atmosphäre in dem ehemaligen Bahnhofsgebäude ist angenehm ungezwungen, lebhaft und hat einen trendigen „Industrial“-Touch, der Service sehr freundlich und hilfsbereit. Im Eingangsbereich lockt die lange Bar mit Cocktails.

Unser Inspektor hat im rund 25 km entfernten Bad Wörishofen im Steigenberger Hotel Der Sonnenhof übernachtet.

© LSCUTS - Magic in Motion | Lukas Schürer/Lech-Line
© LSCUTS - Magic in Motion | Lukas Schürer/Lech-Line


Illustration Image © BFOUND/Lemabri

Restaurants

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