MICHELIN Guide Ceremony 2 Minuten 02 Oktober 2023

Fünf neue 2-Sterne-Restaurants – drei in der Romandie! Erfolgreicher Neustart im Mammertsberg

In der Selektion des Guide MICHELIN 2023 gibt es fünf neue 2-Sterne-Restaurants mit – eine Besonderheit in diesem Jahr - 6 (!) Küchenchefs! Alle haben innerhalb kurzer Zeit dieses ausserordentliche Niveau erreicht. Ein Zeichen grossen Talents und Könnens!

Guide MICHELIN Schweiz 2023 2 MICHELIN Sterne

The Japanese Restaurant, Andermatt (Uri)

Die Anfang 30-jährigen Zwillinge Dominik Sato und Fabio Toffolon, die gerade einmal seit Mai dieses Jahres gemeinsam als Executive Chefs für das seit 2018 bereits mit einem Stern ausgezeichnete Restaurant The Japanese im Hotel Chedi verantwortlich sind, haben es geschafft, das Gourmetrestaurant auf das nächste Level zu heben. Innerhalb von nur vier Monaten haben sie das Japanese in die 2-Sterne-Liga katapultiert. Getragen von absoluten Top-Produkten kombinieren sie in ihren Gerichten japanische Eleganz mit europäischen Einflüssen. Ein sogenanntes „Modern Omakase“ Menü steht im Mittelpunkt, das dem Gast in 4, 5 oder 6 Gängen serviert wird. Hier erwarten den Gast stimmige Kreationen wie zum Beispiel einen Balfego Tuna mit Daikon, Mioga und Shishito Pfeffer. Ebenfalls gibt es ausgezeichnetes Sushi und Sashimi. Exzellent der Service und spannend der Blick in die offene Küche!

© Chedi Andermatt/The Japanese Restaurant
© Chedi Andermatt/The Japanese Restaurant

Mammertsberg, Freidorf (Thurgau)

Küchenchef Silvio Germann, der vor einem Jahr, aus dem mit zwei MICHELIN Sternen ausgezeichneten Igniv by Andreas Caminada in Bad Ragaz hierher gewechselt ist, knüpft nahtlos an seine hervorragende Leistung an und wird im Mammertsberg auf Anhieb mit zwei MICHELIN Sternen ausgezeichnet. Seine Küche wird für die herausragenden Produkte gelobt, für die geschmacksintensiven Speisen voller Tiefe und Ausdruck, aufwändig aber nicht verspielt - eine Küche, die Vollmundigkeit, Raffinesse und Präzision in Einklang bringt und dabei eine eigene DNA zeigt. Giuseppe Lo Vasco leitet als hervorragender Maître den Service, ist immer präsent, charmant, weltoffen und hat ein tolles Team um sich herum! Das Haus, in dem Sie auch wunderbar übernachten können, gehört wie auch das Schloss Schauenstein zur Boutique Collection von Andreas Caminada.

© Bo Bury/Mammertsberg
© Bo Bury/Mammertsberg

L’Atelier Robuchon, Genf (Genf)

Zehn Ateliers de Joël Robuchon empfiehlt der Guide MICHELIN weltweit. Davon sind ab sofort vier mit sagenhaften zwei MICHELIN Sternen ausgezeichnet – nur das Atelier de Joël Robuchon in Hong Kong trägt noch mehr Sterne! Executive Chef Olivier Jean ist in Genf verantwortlich und tatsächlich aus dem Robuchon-Universum nicht wegzudenken. Nach Stationen in Taipeh, Miami, New York und Montreal hat er der Genfer Filiale, die im letzten Jahr bereits mit einem MICHELIN Stern ausgezeichnet wurde, mit seiner Interpretation der besten lokalen Produkte der Saison nach nur zwei Jahren den zweiten Stern beschert. Neben Schweizer Kalbsbries und Alpen-Rind finden sich auch handgeangelter Steinbutt und Pyrenäen-Lamm auf der Karte – jedes einzelne Gericht finessenreich und raffiniert zubereitet. Das Restaurant hat dasselbe markante rote Design mit Comptoir, das man aus anderen Ateliers kennt und liegt im Untergeschoss des Luxushotels The Woodward, das zur exklusiven Oetker Collection gehört.

© L'Atelier Robuchon
© L'Atelier Robuchon

La Table du Lausanne Palace, Lausanne (Waadtland)

Von einem auf zwei Sterne kann der französische Küchenchef Franck Prelux die Leistung steigern. Prelux Werdegang führte ihn unter anderem nach Asien und Frankreich. Er hat unter so renommierten Köchen wie Arnaud Donckele im Restaurant Vague d’Or und Jannick Alleno im 1947 à Cheval Blanc gearbeitet, bevor er selber Küchenchef wurde und das Restaurant Au Crocodile in Straßburg unter seiner Leitung mit einem Stern ausgezeichnet wurde. Seit gerade einmal drei Jahren ist Prelux für die Speisen des La Table in dem prachtvollen Lausanner Grandhotel verantwortlich und kocht eine klassische, mediterran beeinflusste Küche, in der sich auch das ein oder andere asiatisch beeinflusste Gericht findet. „Eine wirklich ausgezeichnete, vollkommen produktorientierte und auf erstklassigen Zutaten basierende Küche“, schwärmen die sagenumwobenen MICHELIN Inspektor*innen. Sarah Benahmed, die Partnerin Prelux’s, leitet mit angenehmem Witz und Feingefühl den Service in diesem luxuriösen Haus.

© Lukam/La Table du Lausanne Palace
© Lukam/La Table du Lausanne Palace

La Table du Valrose, Rougemont (Waadtland)

Wenn Feinschmecker „Rougemont“ hören, denken sie eigentlich als erstes an den berühmten Rohmilchkäse der Käserei Fleurette aus diesem malerischen Dorf im Pay d‘Enhaut. Das hat sich geändert. Denn das Hotel-Restaurant Valrose des Ehepaars Carcenat, genauer deren Restaurant La Table du Valrose, konnte sich in diesem Jahr von einem auf zwei MICHELIN Sterne steigern und das nach nur zweijährigem Bestehen des Hauses unter deren Führung. Benoît Carcenat verarbeitet ausgezeichnete, hochwertige Produkte, überwiegend aus der Region oder aus Frankreich, seiner Heimat. Die Kompositionen in dem 5-, 7- oder 9-Gänge-Menü sind akkurat, exakt und insgesamt grossartig balanciert. Den ein oder anderen Einfluss aus Asien finden Sie ebenfalls - eine kleine Leidenschaft des Chefs. Dazu wählen Sie aus einer prämierten Weinkarte mit über 850 Positionen, die keine Wünsche offenlässt.

© Sabine Carcenat/La Table du Valrose
© Sabine Carcenat/La Table du Valrose


Illustration Image: MICHELIN Guide Cermony © Michelin

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