News 1 Minute 24 Mai 2022

Neue Restaurants im Guide MICHELIN: James Farmhouse, Fachwerk, nagare

Die Inspektoren des Guide MICHELIN sind stets auf der Suche nach den besten neuen Restaurants. Diese drei stellen sie Ihnen für Mai vor: „James Farmhouse“ in Flensburg, „Fachwerk“ in Hattingen und „nagare“ in Stuttgart.

Neueinträge Neue Restaurants Guide MICHELIN Deutschland 2022

Ein Besuch lohnt sich – sehen Sie selbst…

James Farmhouse, Flensburg

Interessant ist das Restaurant des Hotels „Das James“ gleich in mehrfacher Hinsicht: Da wäre zum einen die Lage am Yachthafen, zum anderen die charmante Atmosphäre, die sowohl dem sehr freundlichen Service als auch dem einladenden Design-Mix aus Industrial Style und Retro-Elementen zu verdanken ist. Und dann ist da noch die gute Küche. Hier setzt man auf die Qualität der Produkte und deren regionale Herkunft. Viele der verwendeten Zutaten kommen von der eigenen Farm, wo man Husumer Protestschweine, Hühner und Deutsch-Angus-Rinder hält. Auf der saisonalen Karte liest man z. B. Geschmortes Höruper Rind in kräftiger Jus mit Kartoffelstampf, wildem Brokkoli und Preiselbeerrahm oder Gebeizter Saibling auf lauwarmen Linsen, Rapunzelsalat und eingelegtem Gemüse. Oder lieber vegetarisch? Mittags bietet man eine kleinere Speisenauswahl. Und wie wär's mit "Afternoon Tea"? Auf Reservierung gibt's Scones, Törtchen, Sandwiches... Eigene Produkte wie Käse, Eier oder Fleisch sowie weitere regionale Erzeugnisse können Sie auch in „James Farm Shop“ kaufen.

Interior © Marc-Oliver Schulz/James Farmhouse
Interior © Marc-Oliver Schulz/James Farmhouse
Food © Michael Magulski/James Farmhouse
Food © Michael Magulski/James Farmhouse

Fachwerk, Hattingen

Bodenständig-regional oder lieber modern-international? Die Küche in dem sympathischen Restaurant im historischen Zentrum von Hattingen bietet beides. So kocht Inhaber und Küchenchef Semi Hassine (er betreibt das Lokal gemeinsam mit seiner Frau Patrizia) sowohl mit westfälischem Bezug als auch asiatisch inspiriert und mitunter auch mit orientalischen Einflüssen gespickt. Schöne Beispiele sind Gebratene heimische Blutwurst aus Hückeswagen, Kartoffel-Endiviensalat, Preiselbeeren oder Fischcurry Garry Style pikant. Steak-Liebhabern dürfte auch das Canadian Heritage Angus Beef vom Lavasteingrill gefallen. Das Restaurant trägt seinen Namen übrigens nicht ohne Grund: Freigelegtes altes Fachwerk schafft einen rustikalen Touch und macht sich gut zur geradlinigen Einrichtung, weiß getünchten Natursteinwänden und dekorativen Bildern. Wer das Geschehen am Untermarkt im Blick haben möchte, nimmt am besten am Hochtisch beim Eingang Platz. Charmant ist auch die von Fachwerkfassaden umgebene Terrasse hinter dem Haus.

Interior © Fachwerk
Interior © Fachwerk
Gericht © Fachwerk
Gericht © Fachwerk

nagare, Stuttgart

Wenn Sie es fernöstlich mögen, sind Sie bei Shinichi und Kanako Nakagawa genau richtig. Gelungen binden sie ihre japanischen Wurzeln in ihr Konzept ein. Das gilt für die Küche von Patron Shinichi Nakagawa ebenso wie für das minimalistisch gehaltene Interieur sowie für das Serviceteam um Chefin Kanako Nakagawa, das sich höflich, aufmerksam und mit angenehmer japanischer Zurückhaltung um die Gäste kümmert. Auch wenn das Haus von außen vielleicht nicht das schönste ist, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Der Chef versteht es, seine japanische Heimat mit Einflüssen der modernen klassischen Küche zu verbinden. Das Ergebnis sind die Menüs „Nagare“, „Sushi“ und „Vegetarisch“, deren einzelne Gänge Sie auch à la carte bekommen. Hier heißt es z. B. Miso-Suppe nach Bouillabaisse Art oder Lammlachse, Paprika, Lotuswurzel, Zwergorange, Gyoza, Yakiniku-Soße. Sushi-Fans dürfen sich auf ein zusätzliches Angebot freuen.

Interior © nagare
Interior © nagare
Gericht © nagare
Gericht © nagare

Titelbild: Food © Michael Magulski/James Farmhouse


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